Gedanken zur Amalgamausleitung

Montag, 17. Januar 2005

Gedanken zur Amalgamausleitung

Gedanken zur Amalgamausleitung

von Peter von Buengner

„Die Zahnmedizin sollte die Verwendung von Amalgam als Zahnfüllung völlig vermeiden, oder es zumindest nicht verwenden, wenn es eine andere Möglichkeit gibt. Es herrscht kein Zweifel darüber, daß viele Symptome, darunter Ermüdung, Depression, Reizbarkeit, Schwindelgefühl, Gedächtnisschwäche, Mundentzündung, Diarrhoe, Appetitlosigkeit, und chronische Katarrhe oft durch Quecksilber hervorgerufen werden, dem der Körper durch die Amalgamfüllungen ausgesetzt ist, in kleinen, aber kontinuierlichen Mengen. Ärzte sollten dieser Tatsache ihre ernsthafte Aufmerksamkeit schenken. Es wird dann wahrscheinlich festgestellt werden, daß das gedankenlose Einführen von Amalgam als Füllstoff für Zähne ein schweres Vergehen an der Menschheit gewesen ist.“

(Prof. Dr. Stock in seiner Studie im Auftrag des Berliner Kaiser-Wilhelm-Institutes, veröffentlicht in der Zeitschrift für angewandte Chemie, Ausgabe 39, Seite 984, im Jahre 1926)

Das Problem ist also nicht neu, wie man sieht. Es ist aus heutiger Sicht wirklich erstaunlich, wie lange es gedauert hat, bis Amalgam auch offiziellerseits als gesundheitsschädlich eingestuft wurde. Wie üblich in solchen Fällen waren es vor allem wirtschaftliche Faktoren, die die systematische Vergiftung von Patienten mit toxischem Dentalmaterial möglich gemacht haben:

Amalgam war und ist ein gutes Geschäft in der Herstellung. Das sicherte diesem Material bei politischen Entscheidungen die Unterstützung der Industrielobby. Amalgam ist ein preiswertes Füllmaterial. Hierfür gab es die Unterstützung durch die Krankenkassen. Amalgam läßt sich leichter verarbeiten als jeder andere dentale Werkstoff. So waren es auch die Zahnärzte zufrieden. Letztere übrigens sehr auf eigene Kosten: Messungen haben ergeben, daß Zahnärzte einen etwa 10fach höheren Quecksilber-Depotwert haben, als selbst Träger mehrerer Amalgamfüllungen. Sie haben in der Regel zwar selbst keine Amalgamfüllungen im Mund, atmen aber beim Einsetzen und vor allem beim Ausbohren das Quecksilber ein.

Die Giftigkeit von Amalgamlegierungen können sie auch daran ablesen, daß nach geltendem deutschen Abfallbeseitigungsgesetz ein Zahnarzt, der ausgebohrte Amalgamfüllungen nicht ordnungsgemäß als giftigen Sondermüll (!) entsorgt, mit Strafen von ca. 10.000 Mark rechnen muß. Auch Bestattungsunternehmer, die Feuerbestattungen anbieten, müssen die mit Amalgam gefüllten Zähne vorher entfernen, bzw. ihren Kamin mit aufwendigen Filteranlagen ausrüsten, um das anfallende Quecksilber auffangen zu können. Das alles, weil die Belastung für die Umwelt durch die bei der Verbrennung entstehenden Quecksilberdämpfe nicht verträglich wäre.

Das weiß man auch schon lange. Das Abfallbeseitigungsgesetz für die Zahnarztpraxen gibt es schon sehr viel länger als die Anerkennung der Nebenwirkungen von Amalgamfüllungen durch das Bundesgesundheitsamt! Dasselbe Quecksilber, für das strenge Strafen bei unsachgemäßer Entsorgung gezahlt werden muß, das als giftiger Sondermüll zu eigens dafür vorgesehenen Deponien gebracht werden muß, wurde und wird derweil in Millionen Mündern installiert. Unbedenklichkeitsbescheinigungen wurden ausgestellt und sogar Artikel „ernstzunehmender“ Mediziner in auflagenstarken Medizinerjournalen veröffentlicht, des Inhalts, daß Amalgam so unbedenklich sei, daß es auch für Schwangere verwendet werden könne!

Jetzt stellt sich aber die Frage: Wie kann ein Stoff, der, weil er nicht umweltverträglich ist, als Sondermüll entsorgt werden muß, ausgerechnet in der Mundhöhle eines Menschen unbedenklich als Füllungsstoff für Zähne verwendbar sein?

Selbst das Bundesgesundheitsamt (BGA), das bisher hartnäckig auf der Verträglichkeit von Amalgam beharrt hatte, konnte sich der Einsicht in die Schädlichkeit von Amalgamfüllungen nicht mehr länger versperren und hat im Oktober 1992 die nebenstehende Liste von Nebenwirkungen des Amalgams jetzt offiziell anerkannt.

Amalgame

Nebenwirkungen und Bewertung der Toxizität

BGA Nr. 19 vom 1.Oktober 1992

Im Mundbereich (lokal):

* Zahnveränderungen
* Zahnfleischentzündung und - verfärbung
* Fieberbläschen, "Aphten" (Stomatitis aphtosa)
* Schleimhautgeschwüre (Stomatitis ulcerosa)
* Zungenschleimhautentzündung (Glossitis)
* Geschmacksstörungen (v.a. Metallgeschmack)
* vermehrter Schleimauswurf

Auswirkungen auf den gesamten Organismus:

* Hautveränderungen wie Ekzeme und Ausschläge
* Hautjucken
* Kopfschmerzen bis hin zur Migräne
* Rhinitis, Bronchitis, Asthma, Atemstörungen
* Herzrythmusstörungen
* Abmagerung, Schwäche (Asthenie), Ermüdung
* Haarausfall (Alopezie)
* Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Erbrechen
* vegetative Dystonie
* Mißempfindungen, Parästhesien an den Extremitäten
* erhöhte Infektanfälligkeit
* Fieber
* Gelenkschmerzen (Arthralgie)
* Bindehautentzündung (Konjunktivitis)
* Narbenbeschwerden
* Rückenschmerzen
* Kropf (Struma)
* Schlafstörungen
* Nervosität
* vermehrtes Schwitzen
* Depression, Psychose (z.B.: Angst), Verwirrung
* Gangunsicherheit, Schwindel
* gut- und bösartige Tumore , v.a. Mammatumor
* Nierenbeschwerden (Nephritis)

Wie kann es zu so vielen verschiedenen Symptomen kommen?

Amalgamfüllungen setzen ständig Quecksilber frei, das im ganzen Körper, vor allem aber in zwei Organen abgelagert wird:

Da sind einmal die Nieren, die unter jedweder Schwermetallablagerung zu leiden haben. Die Niere ist ein Filtersystem. Sie reinigt das Blut und wird nun durch die Amalgamablagerungen verstopft.

Wenn aber der , die eben eine andere, eine reinere „Arbeitsatmosphäre“ benötigen würden.

Wenn Sie jemanden kennen, der nierenkrank ist, werden Sie wissen, daß schon allein durch eine Unterfunktion dieses Organs viele der in der Liste des Bundesgesundheitsamtes aufgeführten Nebenwirkungen auftreten können.

Viel weitreichender sind aber die Konsequenzen, die aus den Ablagerungen in der Hypophyse entstehen können. Viele wichtige Botenstoffe für nachgeordnete Hormondrüsen werden hier produziert und gespeichert. Wenn dieses zentrale Steuerungsorgan durch Quecksilbereinlagerungen in seiner Funktion beeinträchtigt oder gar zu Fehlfunktionen veranlaßt wird, können im Körper Entgleisungen jedweder Art auftreten.

Hypothalamus - Hypophysen - System

Hypophysenhinterlappen


ADH


wirkt auf den Wasserhaushalt des Körpers ein



Oxytocin


Uterusmuskulatur

Hypophysenvorderlappen


ACTH


wirkt auf Nebennierenrinde (hier werden Aldosteron, Cortisol und Geschlechtshormone synthetisiert)



TSH


wirkt auf die Schilddrüse



FSH + LH


wirkt auf Eierstöcke bzw. Hoden



STH


Wachstumshormon



Prolaktin


Brustdrüsen

Schauen Sie einmal wie nahe die Zähne im Kopf an den verschiedenen Gehirnorganen liegen. Die Hypohyse ist die kleine Olive, die Sie in der Verlängerung der Halswirbelsäule über dem hinteren Teil der Nasenhöhlen sehen können. Ihr wird die Tatsache, daß sie das im Hirn am besten durchblutete Organ ist, zum Verhängnis: Viel Blut transportiert viel Quecksilber, das sich dann hier ablagern kann.

Weitere betroffene Organe

Das waren jetzt die beiden Organe, die am stärksten unter den Amalgamablagerungen zu leiden haben. Aber auch andere Organe werden davon beeinträchtigt:

Da ist zum einen die Verdauung: Quecksilber wirkt bakteriozid, d.h. es tötet Bakterien ab und aus denen besteht unsere Darmflora, die wir dringend brauchen, um die zugeführte Nahrung auch adäquat verwerten zu können. Ist einmal die Darmflora nicht mehr im Gleichgewicht, haben Dysbiosen und Pilze leichtes Spiel. Das Milieu im Darm verschlechtert sich weiter, der Körper bekommt nicht mehr alle Nährstoffe, Mineralien und Vitamine.

Wie jedes Gift belastet Quecksilber das Entgiftungsorgan unseres Körpers, die Leber und wenn die einmal deutlich in ihrer Leistungskraft beeinträchtigt ist, produziert sie weniger Galle, wodurch reflektorisch dann auch noch weniger Bauchspeicheldrüsenenzyme ausgeschüttet werden. Dies verschlechtert wiederum das Milieu im Darm, wo es nun zu gären beginnt: Ammoniak und Fuselalkohol entstehen, wobei letzterer vor allem nun wieder die Leber belastet... ein Teufelskreislauf.

Amalgam und Allergien

Die wenigsten sogenannten Allergien sind wirkliche Allergien. Bei den meisten handelt es sich um Unverträglichkeitsreaktionen, die einfach dadurch zustande kommen, daß der Körper randvoll mit Toxinen ist und die Organe z.B. wie oben beschrieben, auf Grund einer Verkettung von Faktoren, nicht mehr richtig arbeiten können.

Wenn die Nieren, die Leber und der Darm ihrer Ausscheidungs- und Entgiftungsfunktion nicht mehr nachkommen können, dann werden wir auch auf Nahrungsmittel, Pollen, Hausstaub, Tierhaare und sonstige Stoffe „allergisch“. Wäre der Körper im Gleichgewicht, könnte er leicht mit diesen Substanzen fertig werden. Da er aber nun im Streß ist, hat er kein Pufferungspotential mehr und entgleist. Und apropos Streß: Psychischer Druck verschlimmert diese Symptomatik. In der Regel tauchen diese „Allergien“ daher auch bei den meisten Patienten in schwierigen Lebenssituationen auf.

Wenn Stoffwechselrückstände nicht über Darm, Leber und Niere entsorgt werden können, versucht der Körper sich über die Atemwege und/oder über die Haut zu entgiften. Auf der Haut äußert sich das durch Juckreiz und Ekzeme in allen Variationen (auch Herpes!), bei den Atemwegen als Asthma, Heuschnupfen oder Sinusitis. Die Allergien können aber auch verdeckt ablaufen und dann Migräne, Schwindel, Tinnitus, verminderte Sehfähigkeit und ganz allgemein bleierne Müdigkeit hervorrufen.

Amalgam und Schwangerschaft

Amalgam kann die Plazenta passieren. Der Fetus wird so schon im Mutterleib direkt durch die Amalgamfüllungen der Mutter belastet. Außerdem nimmt das Neugeborene bis zu 50% der Amalgamrückstände der Mutter bereits in den ersten drei Wochen Stillzeit mit der Muttermilch (!) auf und wird so schon bei Lebensbeginn mit einer Hypothek versehen.

Da eine Amalgamsanierung und eine Ausleitung während der Schwangerschaft nicht ratsam sind, sollten Frauen diese rechtzeitig vornehmen.

Abschließend...

Damit sind noch nicht alle Nebenwirkungen erfaßt, aber das sind die wichtigsten. Wie gesagt geht es hier nicht darum, zu diskutieren, ob Amalgam schädlich ist oder nicht, sondern darum, wie man es am schonendsten wieder aus dem Körper entfernt.

Flankierende Maßnahmen zur Amalgamausleitung

Um sicherzustellen, daß das Amalgam vom Organismus bei Anwendung der entsprechenden Ausleitungsmaßnahmen auch wirklich mobilisiert und entsorgt werden kann, müssen wir uns vorher den Weg vergegenwärtigen, den das Amalgam bei seiner Reise aus dem Körper einschlagen muß. Das Amalgam befindet sich ja im Gewebe und kann von dort nur über die Lymphe abtransportiert werden. Wie weiter vorne in diesem Kapitel beschrieben, leidet der Amalgampatient aber in der Regel unter Verschlackung und schlechtem Funktionszustand seiner Ausscheidungsorgane.

Nimmt der Patient in diesem Zustand nur die Medikamente zur Ausleitung ein, wird das Amalgam zwar ausgelöst, aber nicht ausreichend abtransportiert. Die Lymphe ist ja verstopft. Ergebnis: Das Amalgam verteilt sich gleichmäßig im ganzen Körper und wird so auch an Stellen eingelagert, die vorher sauber waren. Der Patient erleidet so eine neuerliche Amalgamvergiftung!

Die Lymphe will also berücksichtigt sein. Danach kommt das Quecksilber in die Blutbahn und wird zwecks Entgiftung zur Leber transportiert. Auch die Leber muß also gestützt werden. Von hier aus wird das Quecksilber dann zu den Nieren befördert, um ausgeschieden zu werden. Wenn diese nicht auf diese Aufgabe vorbereitet wurden, sind sie ebenfalls überfordert und auch in diesem Fall verteilt sich das Amalgam wieder im Körper.

Die Nieren sind durch das Amalgam ja möglicherweise geschädigt, ganz sicher aber durch die Stoffwechsellage, die durch die Situation im Leber-Darm-Bereich entstanden ist, nicht in der Lage, ohne vorherige Behandlung, mit einer massiven Ausschwemmung von Quecksilber fertig zu werden.

Das Ausbohren der Füllungen selbst ist schließlich eine Quelle neuer Vergiftung, wie vorsichtig auch immer sie vorgenommen werden mag. Hoffentlich unter Koferdam und mit einem niedertourigen Bohrkopf, das kann der Patient von seinem Zahnarzt schon verlangen. Außerdem sollte eine Hochleistungs-Sauganlage mit Abluftführung eingesetzt werden; ein Speichelsauger reicht hier nicht aus! Quecksilber hat nämlich einen sehr niedrigen Siedepunkt, d.h. schon bei niedrigen Temperaturen geht es in den gasförmigen Zustand über. Ein hochtouriger Bohrer, wie er normalerweise zum Ausbohren von Füllungen in Zahnarztpraxen zum Einsatz kommt, entwickelt durch die Reibung an der Amalgamfüllung Temperaturen, die weit über dem Siedepunkt liegen. Während das Amalgam, welches bei solchen Behandlungen in Form abgesprengter Teilchen verschluckt wird, über den Darm wieder ausgeschieden werden kann, wird das gasförmige Quecksilber eingeatmet und von den Alveolen gänzlich resorbiert. Zusätzlich schießen hochtourige Bohrer kleine Amalgampartikel mit sehr hohen Geschwindigkeiten tief in die Mundschleimhäute! Somit ist eine Vergiftungsgefahr bei unsachgemäßem Entfernen der Amalgamfüllungen sehr hoch! Eine Amalgamsanierung und - ausleitung beginnt also schon damit, daß das Entfernen der Füllungen keine massive Vergiftung verursacht!

Da die Amalgamsanierungen aller Erfahrung nach nur in den seltensten Fällen ohne akuten Leidensdruck durch Allergien oder schwere Krankheiten vorgenommen werden, befindet sich der Patient vor der Behandlung oft aber sowieso schon in einem desolaten gesundheitlichen Zustand. So weit als möglich muß der Organismus hier schon vor dem Zahnarzttermin aufgerichtet werden, vor allem der Darm durch Bekämpfung der Pilze und einer gleichzeitigen Symbioselenkung, aber auch die Lymphe, die Leber und die Nieren, damit sie ihrer Entgiftungsfunktion wieder nachkommen können.

Dabei kommt es durchaus vor, daß Patienten so krank und erschöpft sind, daß die Termine beim Zahnarzt wieder abgesagt werden müssen. Jede Ausleitung ist eine Belastung und wenn es dem Patienten sehr schlecht geht, muß der akute Zustand erst wieder gebessert werden, bevor an eine Ausleitung gedacht werden kann. Erst wenn der Patient wieder gestärkt ist und erst wenn die Lymphe, die Leber und die Nieren das anfallende Amalgam bewältigen können, erst dann sollte die Entfernung der Füllungen und anschließend die Ausleitung erfolgen. Auf diese Weise halten sich auch die Nebenwirkungen in sehr erträglichen Bahnen, so daß der Patient auch schon während der Ausleitung eine Besserung seiner Symptome erfahren kann.

Ist soviel Vorsicht wirklich nötig?

Befürworter von Amalgam (die gibt es tatsächlich immer noch!) argumentieren, daß wir täglich mehr Quecksilber mit der Nahrung zu uns nehmen, als der tägliche Abrieb bei Amalgamträgern beträgt. Schon ein Fisch, sagen sie, kann durchaus Quecksilberwerte haben, die ein vielfaches des Abriebs betragen. Das stimmt zwar, trotzdem zeugt dieses Argument aber von Unkenntnis, da es sich bei dem mit Nahrungsmitteln aufgenommenen Quecksilber um Methylquecksilber handelt, welches nur eine Halbwertszeit von 70 Tagen hat (d.h. es wird spätestens nach dieser Zeit von sich aus zerfallen und nicht mehr nachweisbar sein; es ist dann nicht mehr da), während das Amalgam-Quecksilber eine solche von 20 Jahren (!) hat und zudem im Darm durch Proteinbildung höchst toxische Organo-Hg-Verbindungen eingehen kann.

Zeitplan für die Amalgamsanierung

Die Termine beim Zahnarzt müssen also mit dem Therapeuten, der die Ausleitung vornimmt, unbedingt abgesprochen werden! Es hat sich bewährt bei der Wahl dieser Termine den Mondkalender zu berücksichtigen und insbesondere die Ausleitung nur bei abnehmendem Mond vorzunehmen. Ausleitungen bei zunehmendem Mond sind oft weniger effektiv und auch von mehr Nebenwirkungen begleitet.

4 - 6 Wochen vor Entfernung der ersten Amalgamfüllung:

Reinigung der Lymphe, Stärkung und Stabilisierung der Leber, der Nieren und des Darms.

Therapeutika für die Lymphe

Lymphomyosot oder Lymphdiaral, Lymphdrainage, Sauna, Sport

Therapeutika für die Leber

Berberis Homaccord oder Chelidoneum Homaccord, Carduus mariannus, Lycopodium oder andere homöopathische Lebermittel, Oyo, Leber - Galle - Tees

Therapeutika für die Nieren

Berberis Homaccord und nephro-loges im Wechsel, Niere - Blase - Tees

Therapeutika für den Darm

Ozovit, Hylak forte N, Kanne Brottrunk, Albicansan D5, in dieser Kombination, und begleitet von einer Pilzdiät unter Verzicht auf Zucker, Getreide, Fleisch, Alkohol schwarzem Tee, Pfefferminztee und vor allem Kaffee.

Am Tag der Entfernung der letzten Amalgamfüllung: Beginn der Einnahme der Amalgam - ausleitenden Mittel unmittelbar nach der letzten Zahnbehandlung. (Aufstellung der Medikamente hierzu siehe unten)

6 - 8 Wochen Ausleitung, dann Testen des verträglichsten Zahnmaterials für den Zahnersatz. Besonders Allergiker sollten nicht einfach irgendeine Goldlegierung oder andere Materialien verwenden, sondern genau austesten, welche für sie speziell die verträglichste ist. Als Testverfahren bieten sich Elektroakupunktur nach Dr.Voll (EAV), Radiästhesie und Kinesiologie an.

Wichtig: Andere Metallfüllungen, z.B. aus Goldlegierungen, dürfen erst dann eingesetzt werden, wenn die letzte Amalgamfüllung entfernt worden ist! Andernfalls entstehen starke Mundströme, die zum einen willkürlich Zellpotentiale im Hirn auslösen können (!) und zum anderen ein galvanisches Element bilden, daß nun erst recht große Mengen Quecksilber freisetzen kann und wird. Ergebnis sind dann korrodierte Amalgamfüllungen und geschwärzte Goldlegierungen und/oder Mundschleimhäute. Von der Praxis, Amalgamfüllungen nach und nach gegen Goldfüllungen auszutauschen, kann aus dieser Sicht nicht genug gewarnt werden.

Verlaufskontrolle der Amalgam-Ausleitung (EAV, Radiästhesie, Kinesiologie) und gegebenenfalls Wiederholung der Behandlung mit einer weiteren Nosode.

Die Amalgamausleitung

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um Quecksilber aus dem Körper zu entfernen:

*

DMPS

Dimaval oder Unithiol; hierbei handelt es sich um ein chemisches Präparat, das Quecksilber bindet und sehr effizient über die Nieren ausscheiden hilft. Dieses Ausspülen geschieht so rasch, daß bereits eine Stunde nach der Spritze der Quecksilberwert im Urin gemessen werden kann. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt weiterhin darin, daß diese Messung dann auch über den Grad der Vergiftung des Patienten etwas aussagt.

Der Nachteil ist, daß DMPS auch Zink und Kupfer, zwei sehr nützliche Metalle, genauso effizient bindet und ausspült. Das fällt besonders bei Allergikern ins Gewicht, da vor allem Zink ein Zellschutzfaktor bei Allergien ist. Zudem sind in letzter Zeit auch einige Fälle von Unverträglichkeiten und sogar anaphylaktischen Reaktionen bekannt geworden. In jedem Fall sollten wenn, dann nur geringe Mengen verabreicht werden: Anfangs ist die entfernte Quecksilbermenge noch recht hoch und das Gesundheitsrisiko gerade noch kalkulierbar.

Ich verwende diese Methode in meiner Praxis nicht.
*

Selen

Es ist richtig, daß Selen Quecksilber bindet, indem es eine neue Legierung bildet. Diese Legierung kann aber dann nachweislich nicht mehr ausgeschieden werden. Es sind zwar keine schädlichen Nebenwirkungen dieser Selen- Quecksilberverbindung bekannt, aber da sie nicht ausgeschieden werden können, darf Selen nie am Anfang einer Amalgamausleitung verschrieben werden. Erst wenn alle anderen Wege ausgeschöpft sind, sollte der Patient Selen einnehmen, um die Depots, die sich nicht ausleiten lassen, zu binden.
*

Homöopathie

Homöopathische Mittel sollten bei der Amalgamausleitung nur begleitend zur spezifischen Nosode in Anwendung kommen. Klassische homöopatische Entgiftungsmittel sind vor allem Sulphur und Nux vomica. Auch Okoubaka eignet sich gut zur Entgiftung. Natürlich gibt es aber - je nach Vorliebe des Therapeuten - noch viele andere Mittel, die entsprechend dem Konstitutionstyp des Patienten eingesetzt werden können.
*

Nosoden

Wohl die schonendste und dabei trotzdem sehr effektive Art der Ausleitung. Neben der Entgiftung durch Ausschwemmung findet bei dieser Therapie auch eine Neutralisierung der schädlichen Schwingungen des vorher eingelagerten toxischen Materials statt. Besonders Therapeuten, die die Steuerungsmechanismen des menschlichen Organismus mehr im feinstofflichen Bereich, als in der festen Materie vermuten, legen viel Wert auf diese zusätzliche Komponente der Nosoden.

Empfehlenswert sind besonders die Nosoden der Firma Staufen:

+ Silberamalgam Nosode (Serienpackung)

+ Kupferamalgam Nosode (Serienpackung)

+ Non - gamma - 2 - Amalgam Nosode (Serienpackung)

In den letzten Jahrzehnten wurden eigentlich nur noch Non - gamma - 2 - Amalgame verwendet, so daß diese Nosode den anderen beiden vorzuziehen ist. Ideal ist auch hier die vorherige Austestung (EAV, Radiästhesie, Kinesiologie).

Seit neuestem gibt es von Staufen auch eine DMPS - Nosode, die vielleicht einen Kompromiß bei der Wahl von DMPS oder Nosoden darstellt.

Noch ein Tip: Die Nosoden der Firma Staufen kommen als Spritzampullen. Erfahrungsgemäß kann es sein, daß anfangs durch Injektionen zuviel Quecksilber mobilisiert wird und der Patient Nebenwirkungen verspürt. Es hat sich bewährt die ersten zehn Ampullen der Nosoden in einem Glas Wasser über den Tag verteilt in kleinen Schlucken trinken zu lassen, und zwar alle zwei Tage.

Zusammenfassend kann man sagen, daß es bei der Amalgamausleitung mit spezifischen Ausleitungsmedikamenten alleine nicht getan ist. Absprachen mit dem behandelnden Zahnarzt sind ebenso notwendig wie auch die Berücksichtigung des individuellen Gesundheitsstatus des Patienten. Belohnung für diese Mühen ist eine gründliche und weitestgehend nebenwirkungsfreie Amalgamausleitung.

Peter von Buengner
Marxnweg 4
82054 Sauerlach
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Kunststoff statt Amalgam 18. Januar 2005 –...
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